Ankunft und Unterkunft

Moalboal liegt mittig der Insel Cebu. Von Cebu City kann man sich mit dem Taxi bzw. Van dorthin bringen lassen. Das ist aber nicht ganz günstig und wir empfehlen daher die Busverbindung. Vom Busbahnhof Süd in Cebu City kommt man innerhalb von 2 Stunden und für gerade einmal 3€ nach Moalboal. Auch wenn die Fahrt auf den schlechten Straßen nicht die angenehmste ist, sind die stündlich fahrende Busse eine bessere Alternative als die fast 10mal so teuren Taxis.

Angekommen in Moalboal, wirst du an der Hauptstraße, wo sich auch unser Hostel befand, vom Bus abgesetzt. Wir würden dir aber empfehlen eine Unterkunft in der Nähe von Savedra Beach zu suchen. Dort sind viele Bars, Hostels, Tauchzentren und ein traumhafter Schnorchelspot.

Was tun in Moalboal?

Auf die Philippinen kommt man wegen den Stränden, der Natur und den Aktivitäten. Auch wenn Moalboal eine Kleinstadt ist, wäre sie wohl keine Reise wert ohne eine gute Mischung davon. Zum Glück hat Moalboal von spannenden Aktivitäten eine ganze Menge auf Lager. Dort kannst du unter anderem toll Schnorcheln oder die Kawasan Falls entdecken.

Moal Boal Sardinenschwarm Philippinen

Schnorcheln in Moalboal

Wer in Moalboal schnorcheln will hat die Wahl. Entweder du mietest dir ein Boot. Das ganze Boot kostet 2500 Pesos und bringt dich zu einem tollen Schnorchelspot nämlich Pescador Island. Außerdem enthält die Tour zwei weitere Spots, wo du einen riesigen Sardinenschwarm und Schildkröten sehen kannst.

Wir haben uns für die kostengünstigere Variante entschieden, denn den Sardinenschwarm und die Schildkröten kannst du auch mit einer Schnorchelausrüstung problemlos von Moalboal aus ohne Boot finden.

Wir sind also zum Panagsama Beach gefahren. Ehrlich gesagt nicht der schönste Strand, aber dafür waren wir auch nicht da. Dort kannst du dir relativ billig eine Schnorchelausrüstung ausleihen und dann in das seichte Wasser waten. Aber vorsichtig, denn nach ein paar Metern befindest du dich schon über einem schier endlosen Korallenriff und wir wollen ja nichts kaputt machen!

(Noch besser ist natürlich eine eigene Ausrüstung, denn dann ist der Spaß komplett kostenlos.)

Uns wurde gesagt, dass man dort die Schildkröten und den Schwarm nicht verfehlen kann. Also haben wir uns in dem flachen Abschnitt auf die Suche gemacht. Nach nur kurzer Zeit sind wir nicht weit draußen direkt auf die erste Schildkröte gestoßen, welche gerade gemütlich zu Mittag aß. Nachdem wir sie ein bisschen dabei beobachtet hatten, wollten wir weiter, aber von den Sardinen fehlte jede Spur. Nachdem wir eine ganze Weile gesucht haben und uns bei einem „mini-Schwarm“ gefragt haben ob das alles ist, haben wir dann einen vorbeikommenden Schnorchler gefragt. Der meinte blos, dass wir entlang des Riffs schwimmen sollen und wir könnten die Sardinen nicht verfehlen. Und man konnte sie wirklich nicht verfehlen!

Von weitem siehst du einen riesigen schwarzen Ball der sich bei genauerer Betrachtung zu bewegen beginnt. Etwas näher gekommen kannst du die abertausend Fische erkennen. Du paddelst immer weiter darauf zu bis die Wand aus Fischen sich vor dir spaltet. Ein unglaubliches Erlebnis inmitten eines solchen Sardinenschwarms zu schnorcheln..

Bild einer Schildkröte kurz vor Moalboal

Hier zu schnorcheln war einfach unbeschreiblich. Das Riff ist wunderschön und mit Schildkröten zu tauchen ist immer etwas Besonderes, aber unser Highlight waren hier ganz klar die Sardinen. Es macht einfach Spaß in dieses Meer aus Fischen zu tauchen und zuzusehen, wie sich alles um dich rum bewegt. Die Sardinen waren früher vor Pescador Island und sind nach einem Erdbeben nun direkt vor Moalboal zu finden. Die Tour hält sicherlich an schönen Spots, aber du bist nicht mehr auf sie angewiesen, um die Highlights von Moalboal zu erleben.

Kawasan Falls

Neben der Islandhoppingtour wird in der ganzen Stadt auch das Canyoneering bei den Kawasan Falls beworben. Es gibt unzählige Angebote und es ist nur schwer zu sagen, welches das beste ist. Die Kosten liegen hierfür ca. bei 1500 – 2000 Pesos mit Abholung.

An dem vereinbarten Tag wurden wir mit dem Auto vor unserem Hostel abgeholt. Ein paar Kilometer südlich bekamen wir dann unsere Schwimmwesten, einen Helm und Schuhe (sehr zu empfehlen).

Mit Motorrädern ging es dann ins Gebirge und die Aussicht war fantastisch. Angekommen, gab es eine kurze Einweisung und dann wurde losgewandert. Nach knappen 20 Minuten durch den philippinischen Dschungel kommt man zu den ersten kleineren Wasserfällen und kann das erste Mal in das kühle Wasser hüpfen. Von da an folgt man dem Canyon. Auf dem Weg ins Tal werden die Sprünge von Felsvorsprüngen und entlang Wasserfällen immer höher. Du fängst gemütlich bei 1m Sprüngen an und der letzte Sprung ist sogar über 10m.

Aber keine Angst. Wer nicht springen will, muss auch nicht.

Nur ein paar kleine Sprünge, die aber für jeden machbar sind, sind unumgänglich. Nach dem letzten großen Sprung kannst du dann noch etwas entspannen, bevor man die Heimreise antritt.

Die Tour macht einen riesen Spaß und ist perfekt für jeden, der auf Adrenalin steht. Aber auch wenn du nicht unbedingt 10m springen willst, wirst du auf dieser Tour auf deine Kosten kommen. Für uns war es eine der coolsten Aktivitäten auf den Philippinen und wir können es jedem nur empfehlen :)

Bild von einem der traumhaften Kawasan Falls bei Badian
Ein natürlicher Pool bei den Kawasan Falls
Pool Mit Touristen in Badian

Fazit

Auch wenn Moalboal nicht wie eine Kleinstadt, sondern eher wie ein Dorf rüberkommt, hat es uns dort richtig gut gefallen. Die Aktivitäten, aber auch die Bars und Restaurants und das Ambiente der Stadt machen diesen Ort für uns bei einer Cebu-Rundreise unumgänglich.

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Autor

Hi :)

Ich heiße Julian, aber du kannst mich gerne Jules nennen. Ich liebe es zu reisen und alles mit meiner Kamera festzuhalten. Ich freuen mich riesig, dass du bei uns vorbeischaust und wünschen dir viel Spaß beim durchstöbern des Blogs!

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