Bei mehr als 7000 Inseln und nur 1 Monat Zeit fällt die Wahl verdammt schwer. Für die Philippinen gibt es keine Patentlösung, wie man sie bereisen sollte. Jeder muss sich seinen eigenen Weg suchen und höchst wahrscheinlich trotzdem noch einmal zurückkommen. Hier möchten wir dir unsere Reiseroute für die Philippinen vorstellen. Diese Route war für uns nahezu perfekt, aber für dich kann das ganz anders aussehen. Nimm das hier als Inspiration und bastle deine eigene Route, wir versprechen dir, du wirst es nicht bereuen.

Unsere Philippinenroute

Ankunft

Wie die Meisten, wirst du wahrscheinlich auch in Manila ankommen. Manche fliegen direkt weiter auf eine der Inseln, aber wir wollten erst einmal kurz ankommen und unseren Jet Lag rausschlafen. Nach so einer langen Reise ist man müde, aber gleich hier musst du aufpassen. Das erste was du machen solltest, ist dir eine Sim Karte noch am Flughafen zu holen. Beim Ausgang des Flughafens kannst du den Stand nicht verfehlen. Wir haben uns für eine Sim von Globe entschieden, weil diese angeblich die bessere Verbindung auf den Inseln hat. Wir waren mit dem Empfang total zufrieden, vor allem, wenn man deutsche Standards gewöhnt ist. Sobald du den Flughafen verlässt, werden dir Taxis angeboten. Vorsicht, das ist Abzocke und du solltest nicht darauf eingehen. Nutze lieber dein neu gewonnenes Internet und bestell dir über Grab ein Taxi. Diese App solltest du dir im Vorhinein downloaden, weil sie verdammt praktisch ist und du in den großen Städten billig Taxis rufen kannst, bzw. zumindest den Preis checken kannst.

Im Hotel angekommen, haben wir unseren nächsten Flug rausgesucht. Prinzipiell kann man sagen, dass man die Philippinen von Ost nach West oder von West nach Ost bereisen sollte. Wir haben das abhängig von den Flugpreisen gemacht, für welche Richtung wir uns entscheiden. Mit den Flügen, welche wir bei CebuPacific gebucht haben, ging es dann auf die erste Insel und der Urlaub erst so richtig los.

Siargao (wir empfehlen 5-7 Tage)

Mit dem Flieger ging es also nach Siargao. Normalerweise sagt man: „das Beste kommt zum Schluss“, aber wir wussten ja nicht, dass wir auf der ersten Insel direkt den Jackpot knacken. Eine kleine Insel mit einem unglaublichen Flair und den schönsten Stränden, die wir je gesehen haben. Siargao ist unserer Meinung definitiv ein Muss bei einem Philippinenurlaub.

(Hier gehts zu unserem Siargao Beitrag)

Picture from a boat of Guyam Island near Siargao

Malapascua (wir empfehlen 5-7 Tage)

Eine kleine Fähre brachte uns nach Surigao City und von dort ging es mit einer Übernacht-Fähre nach Cebu City. Früh morgens schleppten wir uns irgendwie zu dem Busbahnhof Nord und fuhren an den nördlichsten Zipfel von Cebu und hüpften dort auf eine weitere Fähre, um endlich in dem Tauchhotspot Malapascua anzukommen. Die Insel misst gerade einmal 800m in der Breite und 2km in der Länge. Aber man fährt auch nicht dorthin um die Insel zu erkunden, sondern das, was drum rum unter der Meeresoberfläche liegt. Ein absolut genialer Tauchspot, wo wir unsere Tauchscheine gemacht haben und für jeden begeisterten Taucher definitiv eine Reise wert.

(Hier gehts zu unserem Malapascua Beitrag)

Moalboal (wir empfehlen 2-4 Tage)

Um auf das „Festland“ also die Insel Cebu zu gelangen nahmen wir wieder eine Fähre und ab da kamen wir mit Bussen einmal rund um die Insel. Erster Stopp war Moalboal, was bekannt ist für eine aktionreiche Canyoneering-Tour, aber auch für Schildkröten und einen riesigen Sardinenschwarm. Wer auf Klippenspringen oder Schnorcheln steht, wird hier definitiv glücklich.

(Hier gehts zu unserem Moalboal Beitrag)

Bild einer Schildkröte kurz vor Moalboal

Oslob

Ein weiterer Bus brachte uns dann nach Oslob. Das muss man ehrlich sagen war unser einziger Fehler der Reise. Wir haben überlegt Siquijor mitzunehmen, haben uns aber aus Zeitgründen für das Walhaitauchen bei Oslob entschieden. Wir waren zwar kritisch, haben uns aber von der Empfehlung anderer Backpacker dann doch dazu entschieden, es zu machen. Fazit: macht kein Walhaitauchen in Oslob (hier ausführlich)


El Nido
(wir empfehlen 3-4 Tage)

Mit dem Bus ging es dann wieder nach Cebu City, wo zwei Tage später der Flieger auf uns wartete, der uns direkt nach Palawan gebracht hat. Dort muss man erstmal in ein Taxi und 5 Stunden nach Norden fahren. Aber die Inselhoppingtouren bei El Nido sind den Aufwand wert. Die wohl bekanntesten Philippinenbilder sind genau hier entstanden und in Wirklichkeit ist es noch atemberaubender.

(Hier gehts zu unserem El Nido Beitrag)

Aerial Picture of El Nido

Puerto Princesa (wir empfehlen 1 Tag)

Bevor wir dir Rückreise angetreten sind, haben wir dann noch Halt in Puerto Princesa gemacht. Zum eine wegen dem Weltkulturerbe, dem Unterwasserfluss, zum anderen aber auch, weil wir noch kein einziges mal Jeepney gefahren sind und man das zumindest einmal gemacht haben muss. Von dort ging es dann über Manila direkt wieder nach Deutschland.

(Hier gehts zu unserem Puerto Princesa Beitrag)

Fazit

Während des Rückflugs war die Entscheidung bereits gefallen, dass das nicht unser letzter Besuch auf den Philippinen war. Die Philippinen haben so unglaublich viel zu bieten, dass ein Monat schlicht und ergreifend nicht reicht. Die Landschaft aber auch die so gastfreundlichen Menschen vor Ort haben uns einfach umgehauen. Auch wenn die Philippinen nicht das billigste der süd-ost-asiatischen Länder sind, sind sie jeden Cent wert. Man kann am selben Tag einen Wasserfall runterspringen und mit Schildkröten tauchen und am nächsten surft man an traumhaften Stränden. Die Eindrücke kommen so schnell, dass man sie gar nicht richtig verarbeiten kann. Die Philippinen sind für uns eine absolute Reiseempfehlung..

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Hi :)

Ich heiße Julian, aber du kannst mich gerne Jules nennen. Ich liebe es zu reisen und alles mit meiner Kamera festzuhalten. Ich freuen mich riesig, dass du bei uns vorbeischaust und wünschen dir viel Spaß beim durchstöbern des Blogs!

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