Was hatte ich alles in Südostasien dabei?

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Damit du nicht jedes Mal auf den Beitrag zurückgreifen musst, habe ich die komplette Packliste als PDF zusammengestellt – mit Kästchen zum Abhaken, direkt vor dem Einpacken. Einfach ausdrucken oder auf dem Handy öffnen und Punkt für Punkt durchgehen.

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Rucksack:

Der größte Fehler, den ich bei Südostasien-Reisen immer wieder sehe: zu viel Gepäck. Die Hitze macht jeden Kilo spürbar, Overnight-Busse und Fähren belohnen leichtes Gepäck. Ich war mit einem 65-Liter-Rucksack unterwegs – damit passt alles gut rein und du bleibst trotzdem mobil. Ein Tagesrucksack zusätzlich macht Sinn, wenn du Surf- oder Trekkingtage planst.

Kleidung:

Weniger ist mehr. Die Hitze in SEA ist anders als in Europa – du schwitzt den ganzen Tag, und die einzige Lösung ist Kleidung, die schnell trocknet. Ich empfehle maximal für 4 Tage zu packen. Waschen ist überall günstig und einfach: In den meisten Guesthouses gibt es Wäscheservice für ein paar Baht oder Rupiah. Denk auch dran, dass du in Tempeln und an manchen Stränden Schultern und Knie bedecken solltest – eine leichte Hose oder ein dünnes Tuch im Rucksack reicht dafür völlig.

  • 6 leichte T-Shirts (Funktionsstoff oder Leinen)
  • 1 dünnes Langarmshirt (Tempel, Abende, Sonne)
  • 2 kurze Shorts
  • 1 lange Hose (Tempel, Trekking)
  • 1 Pulli (für Wanderung & Flüge)
  • 5 Unterhosen
  • 4 Paar Sportsocken
  • 2 Badeshorts / Bikinis
  • 1 leichte Regenjacke
  • 1 Sonnenhut oder Cap
  • Flip Flops
  • Leichte Trekkingschuhe oder Trailrunner (keine schweren Wanderschuhe nötig)

Fürs Surfen:

Surfboards leiht man überall in SEA günstig aus – das brauchst du nicht mitbringen. Was sich aber lohnt: ein Rashguard. Erstens schützt er vor der intensiven Tropensonne, zweitens vor Riffen.

Tipp: Die Sonnencreme für Kinder brennt nicht in den Augen. Meine Empfehlung fürs Surfen.

Fürs Trekken:

Für Trekking in SEA brauchst du kein schweres Gear. Die meisten Trails sind gut ausgebaut und gut begehbar. Wichtiger als die Ausrüstung ist die Vorbereitung: Elektrolyt-Tabs retten dir bei langen Wanderungen in der Hitze den Tag.

  • Trekkingschuhe oder Trailrunner (bereits unter Kleidung)
  • Kleines Ortlieb-Packsack (für den Tagesrucksack bei Regen)
  • Stirnlampe
  • Elektrolyt-Tabs

Fürs Schnorcheln:

Eigene Maske mitnehmen – das lohnt sich. Gemietete Masken passen selten gut und beschlagen ständig. Flossen bekommst du überall günstig ausgeliehen, die brauchst du nicht schleppen. Mit einer eigenen Maske siehst du einfach deutlich mehr.

Im Kulturbeutel:

Versuch auch hier so leicht wie möglich zu packen – kleine Reisetuben reichen für Wochen. Das Wichtigste in SEA: Mückenschutz mit DEET. Nicht sparen, nicht improvisieren. Dengue-Fieber ist real und in vielen Ländern weit verbreitet. Außerdem solltest du immer Imodium und Rehydrationssalze dabeihaben – ein aufgewühlter Magen ist in Südostasien keine Seltenheit, und mit dem richtigen Zeug im Rucksack bist du schnell wieder auf den Beinen.

  • Zahnbürste & Zahnpasta (kleine Tube)
  • Sonnencreme LSF 50+ (reef-safe)*
  • Deo
  • Shampoo (kleine Tube)
  • Mückenspray mit DEET
  • Imodium (Durchfall-Notfall)
  • Rehydrationssalze
  • Blasenpflaster
  • Kleine Erste-Hilfe-Set
  • (Antihistaminikum)

Elektronik:

Ich hatte Kamera und Drohne dabei – das ist natürlich nicht für jeden ein Muss. Was du aber auf keinen Fall vergessen solltest: ein gutes Universal-Reiseadapter. Die Steckdosentypen variieren in SEA von Land zu Land. Außerdem unbedingt eine Powerbank einpacken – lange Fähr- und Busfahrten sind normal, Steckdosen nicht immer vorhanden.

Zusätzlich:

Ein paar Sachen, die ich erst unterschätzt und dann vermisst habe. Das Vorhängeschloss brauchst du für Hostel-Schließfächer – fast immer vorhanden, Schloss aber nicht. Offline-Karten sind Gold wert, wenn du in ländlichen Gebieten unterwegs bist oder das Datenvolumen aufgebraucht ist. Direkt am Flughafen eine lokale SIM zu kaufen ist fast immer die günstigste und einfachste Option.

  • Kleines Vorhängeschloss
  • Reisehandtuch (Microfiber)*
  • Plastiktüte für Dreckwäsche
  • Trinkflasche*
  • Ohrstöpsel (für Overnight-Busse)
  • Augenmaske
  • Offline-Karten: Maps.me oder Google Maps offline laden

Im Geldbeutel:

Bargeld ist in SEA noch immer König – besonders in ländlichen Regionen. Geldautomaten gibt es aber in fast allen touristischen Gebieten. Ich empfehle eine Reisekreditkarte ohne Auslandsgebühren, ich bin zum Beispiel bei der DKB. Für die Visa-Situation: Die meisten Länder in SEA bieten E-Visa oder Visa on Arrival an. Trotzdem vorab checken – die Regeln ändern sich regelmäßig.

  • Bargeld
  • Reisekreditkarte ohne Gebühren (Ich bin bei der DKB)
  • Ausweis + Reisepass
  • Reiseversicherung (nie ohne!)*
  • Kopien aller wichtigen Dokumente (digital + physisch)

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Autor

Hi :) Ich heiße Julian und ich bin der reiseverrückte Autor dieses Blogs. Immer mit einer Kamera in der Hand bin ich auf der Suche nach neuen Abenteuern. Meine Tipps von diesen Reisen möchte ich hier mit dir teilen, damit dein nächster Urlaub unvergesslich wird. Ich freue mich riesig, dass du hier vorbeischaust und wünschen dir viel Spaß beim Durchstöbern des Blogs!

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